Mai 2018

BA Beefclub / Steak / Nürnberg

Jeden Tag Fleisch auf den Tisch, so oder ähnlich ist es bei vielen unserer Mitbürgern. Die Qualität spielt dann für den täglichen Konsum leider eine untergeordnete Rolle. Billig Fleisch aus Massentierhaltung ist die Folge. Deswegen habe ich mich dazu entschlossen meinen Fleischkonsum stark zu reduzieren. Hühnchen esse ich grundsätzlich nicht mehr so oft , Schwein und Rind nur noch wenn die Qualität stimmt. Ein abgepacktes Geschnetzeltes für 3,95 € kann einfach nichts vernünftiges sein! Ein qualitativ hochwertiges Fleisch hat nun mal seinen Preis und schmeckt obendrein auch noch besser.

 

Wer in Nürnberg ein schönes Stück Fleisch essen möchte, hat vom Blockhaus über das Maredo ( mein Mittagessen war ein Reinfall ) oder das Eku Inn eine Vielzahl an Möglichkeiten. Was ist nun am BA Beefclub so anders? In erster Linie stehen natürlich die hochwertigen Steaks im Mittelpunkt. Kulinarische Akzente setzten jedoch auch die Vor.-bzw. Nachspeisen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seiner Fleischeslust kann man im ehemaligen Bavarian American Hotel, welches sich mittlerweile Park Plaza nennt frönen. Der Eingang befindet sich entweder vorne am Hauptbahnhof durch das Hotel, oder ihr klingelt und könnt den Hintereingang nutzen. Da das Restaurant nur 25 Plätze bietet, ist eine Reservierung von Vorteil. Die Einrichtung wirkt gehoben, aber nicht überladen. Die Sitzmöbel sind sehr bequem und der Service arbeitet professionell. Die dunklen Holzelemente unterstreichen das Moderne Design auf dezente Weise. Der Beefclub wirbt mit einer Auswahl an erstklassigem 35 Tage gereiften Rindfleisch von der Hochrippe und 40 Tage gereiften Porterhouse T-Bone, jeweils handverlesen um maximale Zartheit und vollen Geschmack zu gewährleisten. Die Auswahl an Weinen ist groß, leider gibt es nur wenige die pro Glas ausgeschenkt werden. Als Einzelperson trinke ich bestimmt keine ganze Flasche Wein!

 

Meine Erwartungen jedenfalls wurden gänzlich übertroffen. Der Restaurantleiter Florian begrüsst den Gast äußerst freundlich, durch das "Du" wird eine angenehme Situation geschaffen. Den Anfang machte ein Amuse Gueule, welches den Abend auf geschmacklich hoher Ebene einleitete. Das Rohe Wagyu harmonierte ganz vorzüglich mit dem schwarzen Bruschetta. Auch optisch konnte mich das Gericht vollends überzeugen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch das angebotene Brot in Kombination mit den beiden Aufstrichen und dem Zitronensalz schmeckte ganz wunderbar. Wenn nur das Brot nicht immer so sättigen würde. Mein ausgesuchter Wein wurde in der Karte unter Crazy Stuff geführt und mundete am Gaumen sehr wohlwollend. Es handelt sich um einen Kabinett Riesling aus dem Weingut Kai Schätzel, Rheinhessen. Ungewohnt ist das er anders riecht als er schmeckt. Im Mund entwickelt er sehr intensive Aromen, welche entfernt an einen Gewürztraminer einnern. Die Säure ist gut ausbalanciert und er ist sehr gut trinkbar.

 

Mit dem Hauptgang ging es im Munde lebhaft weiter. Das Steak hatte einen sehr runden Eigengeschmack, mann muss aber wissen, das dass Fleisch aus dem Josper einen leicht verbrannte Note erhält. Dieses leicht rauchige Aroma schätze ich sehr, zumal das Fleisch dadurch an Geschmack gewinnt. Als Beilage wählte ich grüne Bohnen. Es gibt auch diverse Soßen, die man aber nicht unbedingt benötigt. Man darf einfach die Augen schließen und ganz Gemütlich das Fleisch kauen, wobei das Steak eine Zartheit aufweißt, die ein Kauen fast überflüssig macht. Mit den Beilagen, Saucen und Toppings, kann man sein Steak schließlich vollenden. Als witziges Gimmick kann man sich auch noch aus zwei Messern sein Schneidewerkzeug auswählen.

Und das Beste kam natürlich zum Schluss. Ich liebe diese Quarkkrapfen. Die wohlwollende Konsistenz zergeht im Mund und fördert einen sehr schmackhaften Touch an die Oberfläche. Das Bild ist mir leider abhanden gekommen.

 

Einen Abend mit perfekten Steaks, aufmerksamem Service und sehr guten Weinen kann man im BA Beefclub uneingeschränkt verbringen. Das Restaurant ist sicherlich hochpreisig, jedoch kann ich für mich behaupten, das dass Preis/Leistungsverhältnis in Verbindung mit der hohen Qualität absolut stimmig ist. Weitere Genussmomente findet ihr in der Bildergalerie.

Schwarzes Bruschetta, Apfel, Rote Beete, rohes Wagyu und essbare Erde!

Dazu selbst-gebackenes Brot in drei Varianten

Dry aged Beef Tatar vom Rib Eye  Shimeji – Lauch – Kalamansi – Trüffel - Eigelb 

BA Beefclub Tritop

Österreichisches Tri Tip / Hüferschwanzerl (250gr)

BA Beefclub Vorspeise_bearbeitet.jpg
BA Beefclub Vorspeise II_bearbeitet.jpg
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