Juni 2019

Entenstuben / Fine Dining / Nürnberg

Die Entenstuben standen schon ganz vorne auf meiner Liste und ich freute mich auf diesen Besuch. Küchenchef Fabian Denninger hat sich nicht nur einen Stern erkocht, sondern auch 15 Punkte im Gault  Millau. Die gereichten 7-Gänge waren nicht nur ganz hervorragend, sondern auch von der Portionsgröße gut essbar. Von außen betrachtet würde man bestimmt kein Sternerestaurant erwarten, eher eine Gut-bürgerliche Küche. Das Restaurant befindet sich im Stadtteil Wörd in einem Wohnhaus, weswegen das Parken einem Glücksspiel gleicht. Von der S-Bahn Stadtion Dürrenhof kann man die Entenstuben in ca. 15 Min. gut zu Fuß erreichen. Betritt man das Restaurant, wird man freundlich empfangen und kann sich sogleich von der gelungenen Inneneinrichtung überzeugen. Die Farben und Deko wurden wunderbar ausgewählt, der Raum wirkt sehr gemütlich. Der Geräuschpegel wird durch die Teilung in zwei Bereiche stark reduziert. Überraschenderweise wurde ich in den Garten geleitet. Hier sitzt man ruhig und sehr gemütlich, teilweise kann man aber auch den Leuten ins Schlafzimmer kucken. Der Außenbereich ist zwar gepflegt, die Tischdeko dagegen fand ich etwas spärlich. Das Besteck thront auf einer Erhöhung und wird zu jedem Gang gebracht.

Der Service agierte zwar sehr freundlich und professionell, nur wenn ich als Einzelperson die Weinkarte verlange, sollte direkt geklärt werden ob der Gast eine Flasche oder ein Glas Wein trinken möchte. In der Karte stehen nämlich nur Flaschenweine. Ich wählte jeweils rot und weis und eine Flasche Wasser dazu. Dann war es an der Zeit das Menü zu studieren. Wem das reguläre Menü nicht zusagt, kann auch gerne das Vegetarische Menü wählen. Es war auch möglich beide Menüvorschläge zu kombinieren.

Als Appetitanreger wurde recht zügig das erste Amuse Bouche von Fabian Denninger serviert. Mit den drei kleinen und wunderbaren Gaumenschmeichlern wurde das Menü eröffnet. Der gereichte Aperitif  harmonierte sehr schön und gab schon mal einen kleinen Einblick in das Können der Küche. Das zweite Amuse Bouche war noch etwas raffinierter und machte Lust auf mehr. Beides schmeckte hervorragend. Der Empfohlene Weißwein aus Österreich war zwar  wohl-schmeckend, im Abgang jedoch etwas eintönig. Da hatte ich schon bessere! Ein sehr gelungener Einstand.

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Den Spargelsalat mit Garnelen hätte ich glatt nochmal essen können, allerdings ohne die Garnelen. Diese hatten mir ein zu intensives Raucharoma, welches nach meiner Meinung nicht ganz mit dem Menü in Einklang stand. Der Spargesalat an sich war eine Wucht

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