November 2021

MSC Magnifica - Hamburg - South Hampton - Le Havre

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Bei solchen Preisen muss man reisen. Gesagt getan. Natürlich gibt es angenehmere Reisezeiten, aber Hauptsache ich konnte auf´s Schiff. Und wenn man bedenkt was ich für ca. 45 € am Tag und 32 € Getränkepauschale alles bekommen habe! Zuzüglich Coronaschutz 25 € und Servicepauschale standen 596.50 € auf der Uhr. Für das Geld konnte ich eine Balkonkabine am Heck in der Kategorie Fantastica zur Alleinbenutzung buchen. Ich habe genau das bekommen was ich bezahlt habe. Tollen Service und sehr gutes Essen.

Wie immer entschied ich mich für die Anreise einen Tag früher. Die Zugfahrt war tatsächlich sehr angenehm, auch wenn der Zug gut gefüllt war. Die Rückfahrt allerdings weniger. Der Hamburger HBF an einem Sonntag ist jedes mal eine große Zumutung.  Zur Übernachtung wählte ich das B&B in Altona und ergriff dann ebenfalls die Gelegenheit, das Henssler & Henssler zu besuchen.  Nach wunderbaren 4-Gängen und einem erholsamen Schlaf, fuhr ich am nächsten Tag zum Anleger Hafencity und konnte dank Einschiffungszeit 12 Uhr bereits um 11 Uhr einschiffen. Die Einschiffung verlief zwar recht zügig, man muss eben doch rund 25 Minuten auf sein Testergebnis warten. Wenn alle in der Gruppe dann negativ sind, darf man in die Chek-In Halle. Somit war ich gegen 12 Uhr am Schiff, pünktlich zum Mittagessen .-) Vorher ein Blick in die Balkonkabine am Heck 10240.

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Die Kabine 10240 befindet sich wie es der Name schon erahnen lässt, auf Deck 10 am Heck. Der große Vorteil ist das die Lounge und die Restaurants ebenfalls am Heck angesiedelt sind. Dagegen läuft man zum Bug um in´s Theater zu kommen schon eine ganze Weile. Der Balkon würde mir im Sommer sehr gefallen, jedoch merkte man schon Vibrationen von den Azipods. Auch war es mir mit offener Türe zu laut. Alles in Allem eine schöne, nicht sehr große Kabine natürlich wie vor 12 Jahren mit Duschvorhang. Die Magnifica ist das letzte Schiff der Musica-Klasse, 294 m lang, 32 m breit und bietet 1259 Kabinen für rund 3000 Gäste. Umsorgt werden diese von rund 1040 Mitarbeitern. Das Schiff wirkte sehr gepflegt, man merkte das keine Italiener an Bord waren. 

Die Seenotrettungsübung muss man sich in der Kabine anschauen und anschließend einen Code ins Telefon eingeben. So müssen die Maßen nicht durchs Schiff laufen, allerdings ist der Code bei jedem gleich. Und meines wissen, wird auch nur der Code erfasst, nicht aber die Uhrzeit. Beim Blick in´s Theater stellte ich mir seinerzeit schon die Frage wer das verbrochen hat. Wer verrenkt sich den gerne den Kopf? Ansonsten wurde das Theater nicht voll belegt und die Stücke zweimal gezeigt. Diese waren typisch MSC, kennst du eins, kennst du alle. Trotzdem kam wieder mal Kurzweil auf. Sehr überraschend waren die beiden grandiosen Opernsänger. 

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